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Unsere Partner und Projekte:

Unsere Partner

verstehen sich als Dienende. In selbstlosem Einsatz leisten sie ihren Mitmenschen wirksame Hilfe zur Selbsthilfe. Ihre sinnvollen, an die lokalen Ressourcen angepassten Dienste orientieren sich an den elementaren Bedürfnissen Nahrung, Gesundheit, Bildung, Arbeit und Gemeinschaft. Nicht immer lassen sich ihre Projekte als erledigt abschließen, manche Vorhaben wurden zur Lebensaufgabe.


Abbé Robert Koné, Bistum Katiola / Côte d’Ivoire

Seit September 2002 ist die Côte d’Ivoire zweigeteilt. Im kargen Norden herrschen Milizionäre mit wenig klaren Zielen und feudalen Methoden. Felder blieben unbestellt, Flüchtlingsströme durchzogen das Land, Seuchen griffen um sich. Verwaltung, öffentliche Dienste, Wasser- und Energieversorgung, Transport und Handel liegen bis heute lahm, die Landbevölkerung ist zur Subsistenzwirtschaft zurückgekehrt. Seit Beginn der Unruhen leistet Abbé Robert Nothilfe für Gemeinde¬mitglieder und Flüchtlinge und sorgt für Ernährung, Schulbildung und eine minimale Gesundheits¬fürsorge der vielen AIDS-Waisen im Land.

Mit Abbé Robert unterstützen wir den Nachfolger unseres ersten Partners im armen Norden der Côte d’Ivoire, Pater Henri Kuenemann. Pater Kuenemann war zeit seines Lebens ein unermüdlicher Missionar, Lehrer und praktischer Entwicklungshelfer im armen Norden der Elfenbeinküste. Seine Projekte waren: Sonnenstrom- und Trinkwasserversorgung, Cashew- und Mangopflanzungen, Gemeindearbeit, Gesundheitsfürsorge, Schulbildung, wie die Bilder aus besseren Tagen zeigen.


Trinkwasser für Timbe Centre Club 

Bognan - Energie Solaire
   
Pater Henri Kuenemann, seit 1980 unser erster Projektpartner, 
verstorben am 22.3.1999.
Seine Arbeit wird heute von Abbé Robert Koné weitergeführt und von uns weiter unterstützt


Bruder Dominikus Weis, Peramiho / Tanzania

Aus Lörrach-Stetten stammend und über viele Jahre Lehrer in den Schulen der Abtei der Missionsbenediktiner in Peramiho im Südwesten von Tansania, hat Bruder Dominikus eine Verlagsdruckerei aufgebaut, in der neben einheimischer Literatur auch Schulbücher und Unterrichtsmaterial in der Landessprache hergestellt werden. Als Cellerar der Abtei sorgt Bruder Dominikus heute dafür, dass die Kinder der Umgebung mit dem Nötigsten für ihren Schulbesuch ausgestattet sind. Die Werkstätten der Mission (Mechaniker, Elektriker, Klempner, Schreiner, Schuster, Schneider, Drucker) bilden Handwerker aus und üben wirtschaftliche Selbständigkeit. Das Jatropha-Projekt schafft Arbeitsplätze für arbeitslose Jugendliche und soll bald Biodiesel für die Generatoren der Mission und ihrer Klinik liefern.


Bücherausgabe


Dom Leonardo Ulrich Steiner, São Felix do Araguala / Brasilien

Seit 2005 Nachfolger von Dom Pedro Casaldaliga, hilft Dom Leonardo im Mato Grosso sowohl den einheimischen Indios als auch den aus dem Süden Brasiliens vertriebenen landlosen Weißen. Seine Diözese ist seit jeher ein wichtiges Sprachrohr der Armen. Bildungsarbeit und Aufbau von Bibliotheken zur Überwindung des Analphabetentums, Förderung stabiler Dorfgemeinschaften, Bau von Gemeinschaftshäusern mit Schulräumen, Einrichtung kleiner landwirtschaftlicher Produktions-genossenschaften und ihre Ausstattung mit einfacher Verarbeitungstechnik. Verringerung der Säuglingssterblichkeit durch medizinische Fürsorge für Schwangere mit der „Kinderpastorale“.



Schwester Karoline Mayer, Fundacion Cristo Vive, Santiago de Chile

Beginnend mit Gemeindearbeit und Nachbarschaftshilfe in der Armenvierteln der Weltstadt, hat Schwester Karoline in über dreißig Jahren ein umfassendes Sozialwerk aus großen und kleinen Diensten ins Leben gerufen: Kindertagesstätten, Frauenwerkstätten, Ambulatorien und eine große Poliklinik, Betreuung von Suchtkranken, Wohnungsbau für Obdachlose und kinderreiche Familien, das für Chile beispielhafte Berufsschulzentrum Clotario Blest mit rund 600 Ausbildungsplätzen für Handwerksberufe und Krankenpflege. Schwester Karoline ist chilenische Ehrenbürgerin und zur sozial- und bildungspolitischen Beraterin des chilenischen Parlaments ernannt worden.


Santiago de  CHILE: Hilfe in den Armenvierteln 



Dr. Anabel Quilcate, Maria Teresa Hanke, Pacasmayo / Peru

haben in der zunehmend verarmenden Hafenstadt Pacasmayo die Associacion Jequetepeque ins Leben gerufen. Ihre wichtigsten Projekte sind heute die Behindertenschule mit Werkstatt und Lehrgarten, Gesundheits- und Hygiene-Erziehung, die Pflege des Gemeindewaldes und dessen Bewässerung mit den biologisch geklärten Abwässern der Stadt. Den von Verwahrlosung bedrohten Kinder werden Musikinstrumente beschafft und Unterricht organisiert. So ist ein Jugend-Symphonieorchester entstanden, das durch Tourneen im ganzen Land bekannt wird.


Wasseraufbereitung u. Kinderbetreuung 

Anlegen von Gemüsebeeten

Die Anschaffung von Trinkwasserpumpen mit Hochbehälter und Solarküchen sowie der Wiederaufbau von Kindergärten nach der Nino-Katastrophe sind neben Gesundheits- und Hygieneerziehung die wichtigsten Aufgaben der Associacion Jequetepeque in Pacasmayo, deren Bemühungen wir tatkräftig mit know-how und finanzieller Hilfe unterstützen.



Schwester Karoline Mayer, Dr. Annemarie Hofer, Dr. Dorothea Kochs, Fundación Cristo Vive / Bolivien:

Der Schwerpunkt der Arbeit der Fundacion hat sich von der der Großstadt Cochabamba in die Region um das Dorf Bellavista in den Hochanden verlagert. Medizinische Betreuung im Gesundheitszentrum und weiteren Krankenstationen, Unterhalt eines Schülerwohnheims, Gemeindearbeit, Kinderbetreuung in Kindergärten, Jugendarbeit in einem Kulturzentrum, Unterhalt des neu erbauten Berufsschulzentrums, Unterstützung bei der beruflichen Ausbildung mittelloser Frauen und Männer aus mehreren Dörfern.